Presse-Interview mit Michael H. Schulze, Zehlendorf aktuell

Michael H. Schulze im Interview mit der Regionalzeitung „Zehlendorf aktuell“: Die beeindruckende Überflutung der Unterführung in Zehlendorf-Mitte ist inzwischen schon ein paar Tage her. Ich erhielt unter anderem eine Anfrage von der Zeitung „Zehlendorf aktuell“, ob diese ein paar meiner Überschwemmungs-Fotos nicht kostenlos nutzen dürften. Im Austausch dafür wurde mir angeboten, dass ein Interview mit mir gedruckt würde. Hintergrund ist der, dass in jeder Ausgabe Unternehmer aus Berlin-Zehlendorf zu verschiedenen Themen befragt werden. Diese Interviews kannte ich las hin und wieder die Interviews meiner Vorgänger. Die Entscheidung fiel nicht allzu schwer, sodass ich mich dafür entschieden habe, der Zeitung meine Fotos zukommen zu lassen und deren Fragen zu beantworten.

Die gesamte Zeitung mit meinem Interview auf Seite 12 und meinen Fotos von der Überschwemmung lässt sich hier kostenlos herunterladen: http://bit.ly/qualedia-zehlendorf

 

Das Interview

Seit über 10 Jahren arbeitet Michael H. Schulze (29) in der Werbe- und Kreativbranche. Er gründete nach seinem Masterstudium im Fachbereich „Marketingkommunikation“ 2014 die Qualedia Werbeagentur (www.qualedia-agentur.de). Seitdem arbeitet er als Marketingberater in Zehlendorf-Mitte – und ist dabei spezialisiert auf den Markenaufbau und das Empfehlunsgmarketing. Das heißt, dass er seine Kunden zu einer Marke aufbaut, die in den Köpfen bleibt. Außerdem unterstützt er sie mit modernen Marketingmaßnahmen dabei, Neukunden zu gewinnen. Er sagt: „Auch wenn ich einige Jahre lang in Sachsen-Anhalt mein Abi gemacht und bei der deutschen Marine gewesen bin, so liegen meine Wurzeln doch ganz klar in Zehlendorf, wo ich aufgewachsen bin, wohne und arbeite. Ich bin stolz darauf, dass mein Urgroßvater Georg Schulze sogar einmal Bürgermeister von Zehlendorf war.“

Raus in die Natur: Ihr Lieblingsplatz in Zehlendorf?
Der Schlachtensee. Gerne erinnere ich mich an längere Spaziergänge mit dem Hund, an Badeausflüge oder an schöne Stunden mit Freunden am Wasser.

Shopping: Wo kann man das in Zehlendorf am besten?
Am Teltower Damm gibt es eigentlich alles für den alltäglichen Bedarf. Wenn es mal etwas mehr sein soll, gehe ich aber auch in die Schlossstraße.

Wenn der kleine Hunger kommt: Der Imbiss Ihres Vertrauens?
Ich gehe gerne zu dem neuen Dönerladen im S-Bahnhof Zehlendorf. Beeindruckend finde ich, dass die aus Prinzip keinen Alkohol verkaufen. Am Eingang hängt ein Zettel, dass hier hungrigen, bedürftigen Menschen auch kostenlos Döner angeboten wird. In der Hoffnung, dass dies nicht ausgenutzt wird. Ich finde, dass wir alle solche Aktionen unterstützen sollten!

Wenn der große Hunger kommt: Wo gehen Sie dann essen?
Besonders gerne gehe ich ins Wirtshaus an der Rehwiese oder zum Italiener Nuovo Paladino. Wer mal richtig gut frühstücken und dabei andere Unternehmer aus Zehlendorf und Umgebung kennenlernen möchte, dem empfehle ich den Rasthof Grunewald. Jeden Donnerstag bin ich hier ab 6:45 Uhr beim Unternehmerfrühstück (www.bni-eisbaer.de ) anzutreffen.

Abends etwas trinken: Nur wo?
Auf jeden Fall im Shamrock Pub! Hier werden viele Fußballspiele übertragen, die Getränke sind gut, es ist meistens etwas los. Igor, der Inhaber, ist ein echt korrekter Kerl.

Was für ein Laden fehlt Ihnen in Zehlendorf?
In der Facebook Gruppe „Zehlendorf-Süd ein Leben lang“ habe ich mal die gleiche Frage gestellt und 97 Antworten erhalten: 24 wünschen sich einen guten Fleischer, 15 ein gutes Fischgeschäft, 14 eine Bar zum abends hingehen, 13 einen Sportladen und 11 einen türkischen Supermarkt (20 sonstige Läden). Mir persönlich fehlt hier ein E-Zigaretten Laden.

Wie beschreiben Sie den typischen Zehlendorfer?
Gar nicht – weil „typisch“ bedeuten würde, dass ich Zehlendorfer über einen Kamm scheren müsste. Meiner Wahrnehmung nach folgt der vermeintlich „typische Zehlendorfer“ zumindest nicht dem Klischee „alt“, „spießig“ oder „bonzig“.

Was muss man in Zehlendorf gesehen haben?
Da habe ich einen kleinen Geheimtipp: Wenn man vor dem Teltower Damm 20 steht, sieht man nicht nur eine ganz tolle alte Vitrine, sondern auch rechts davon eine Einfahrt. Wer dort reingeht bis in den Hinterhof, kann sich eine kleine, aber tolle Kunstausstellung mit kreativen Bildern der Zehlendorfer Künstlerin „KathyS“ (www.kathys-arts.com) ansehen.

Was sollte man tunlichst in Zehlendorf NICHT gesehen haben?
Den langsamen Untergang der Machnower Straße. Ich appelliere an alle Vermieter, mehr Wert auf die Qualität der Läden und Mieter zu legen! Auch habe ich kein Verständnis dafür, dass Antkowiak und der Juwelier E. Weiss am Teltower Damm wegen gestiegener Mieten ihren Platz verlassen mussten und diese beiden Lä- den nun schon sehr lange leer stehen.

Was ist das Besondere an Zehlendorf?
Das Besondere an Zehlendorf ist es, jederzeit in wenigen Minuten ausgiebig shoppen, Kultur erleben, in verschiedenen Seen baden oder in Wäldern spazieren gehen zu können. Wir haben die höchste Lebensqualität ganz Berlins direkt vor der Tür und sollten das zu schätzen wissen!

Was nervt an Zehlendorf?
Wenn die großen Busse vorbeifahren, wackelt immer das ganze Haus.

Das Beste, was IHNEN in Zehlendorf je passiert ist…
Hier in Zehlendorf-Mitte zu wohnen, hier aufgewachsen zu sein und am Teltower Damm 20 ein tolles Büro für meine Qualedia Werbeagentur zu haben.

(Foto: www.marius-bauer.de)

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